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Oliver Koch - Portrait

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Motion Designer 



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Könntest du dich bitte kurz vorstellen?
Ich bin 26 Jahre alt und freiberuflicher Motion Graphics Artist.
Nach Düsseldorf kam ich für meine erste Anstellung nach der Ausbildung zum Mediengestalter. Aufgewachsen bin ich schön ländlich in der Nähe von Bielefeld.
Die Ausbildung hab ich einem kleinen Studio gemacht, das auf Imagefilme spezialisiert war. Mit mir waren wir zu dritt...gut, es war ein SEHR kleines Studio! 


Du warst in den vergangenen Jahren in diversen Postproduktionen fest angestellt und bist nun seit Ende 2010 Freiberuflich tätig.
Endlich frei oder eher anstrengend?
Beides! Ich kann mir kaum noch vorstellen in nächster Zeit irgendwo fest angestellt zu sein. Ich versuche viel zu reisen, daher passt mir diese Freiheit mehr als gut in mein Konzept.
Allerdings muss man sich um vieles einfach selbst kümmern, viel Papierkram, Akquise, Kundenkontakt halten...im Endeffekt gehört das aber einfach dazu und überwiegt die für mich positiven Aspekte am Freelancer Dasein auch nicht.


Nenne uns dein knifflichstes/aufregendstes Projekt?
Mein aufregendstes Projekt war eine Eventbespielung für das Air&Style Snowbard Festival, dass von Nike gesponsert in München stattfand.
Ein spannendes Projekt mit netten Leuten. Absolutes Highlight war hinterher die Einladung von Nike zum Event, inkl. VIP Pässen und Aftershow Party.


Deine Leidenschaft ist das Gitarre spielen, spielst du in einer Band oder daheim im Kämmerchen?
Früher habe ich in einigen Bands gespielt und stand mit denen auch öfters mal auf Bühnen...tolle Zeit!
In Düsseldorf hab ich leider noch keine wirkliche Band gefunden, treffe mich aber relativ regelmäßig mit ein paar Jungs um in Übung zu bleiben.
Nur für sich alleine wird auf Dauer schon fad...einfach weil auch der Input von außen fehlt.


Du bist “Backpacker”, was genau können wir uns darunter vorstellen?
So reise ich am liebsten! Ein gut ausgerüsteter Rucksack und los geht’s.
Ich mag die Freiheit, sich einfach treiben zu lassen und nicht 2 Wochen an ein Hotel „gefesselt“ zu sein. Dadurch lernt man viele Menschen, Reisende und Einheimische kennen und erlebt das fremde Land noch intensiver. Das kann auch zeitweise etwas anstrengend sein, aber Spaß macht es immer!


Wo warst du schon überall?
Australien, Irland, Thailand, England, Malta, Frankreich, Spanien, Portugal,
Dubai...einen Florida/Karibiktrip musste ich leider gerade absagen.


Gibt es ein besonderes Reiseerlebnis von dem du uns erzählen magst?
Das ist schwierig...! Die einschneidenste Erfahrung war aber wahrscheinlich die, als wir an einem Strand in Australien gefeiert haben und nicht bemerkten, wie eine Brownsnake bei uns herumkroch. Das ist die zweitgiftigste Schlange der Welt und sehr aggressiv. Unser Glück war, das wir einen Aborigine mit uns hatten, der die Schlange bemerkte und uns oder jemand anders mit größter Wahrscheinlichkeit vor einem Biss bewahrte.


Reist du mit Freunden oder stets allein?
Am liebsten habe ich noch jemanden dabei.
Auf Malta war ich allerdings alleine unterwegs, das hat auch gut geklappt.
Die schöne Seite dran war, dass ich auf niemanden Rücksicht nehmen musste und genau das machen konnte, wonach mir gerade der Kopf stand. Trotzdem macht es doch mehr Spaß, das Erlebte mit jemandem teilen zu können.


Wie sehen deine weiteren Pläne aus?
Ich würde gerne eine Rangerausbildung in Südafrika machen...!


Was schätzt du am Düsseldorfer Umfeld?
Düsseldorf ist für jemanden in meiner Branche perfekt gelegen.
Als Werbehauptstadt und mit der Fernsehmetropole Köln „nebenan“ ist die Jobsituation hier sehr dankbar...und trotzdem bleibt die Szene noch relativ überschaubar.


Beschreibe deine Arbeit in 3 Worten?
Kreativität, Hightech, Bewegung


Nenne uns etwas ohne, dass du nicht Leben könntest ?
Freunde, Sonne und Musik.


Dein Lieblingsplatz in Düsseldorf?
Zum Essen: Cemo's
Zum Trinken: Das Schaukelstühlchen
Zum Spaß haben: Die Brause
Zum Entspannen: Der Südpark
Zum Schlafen: Mein Bett


Dein Hauptcharakterzug?
Mein (meistens) realistischer Optimismus.


Dein größter Fehler? 
Alles gleich sofort perfekt können zu wollen.


Was wäre für Dich das größte Unglück?
Körperliche oder geistige Einschränkung.


Hast du ein Vorbild?
Das“ eine Vorbild habe ich nicht...das ist eher ein gedankliches Konstrukt
von Verhaltensweisen und Zügen der Personen, die mir nahe stehen.
Daraus ergibt sich ein Ideal für mich.


Wie geht es dir heute?
Bestens! =)

 

Referenzen



Showreel 2013

Oliver Koch |  motion graphics | vfx | compositing  |  Düsseldorf  |  0151 23 53 72 62  |  oliver @ i-am-ok.net  |  www.i-am-ok.net



Interview & Fotografie: Christian Laskawi, Tobias Herx


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